Französische Banken: Wie Digitales die Kundenbeziehung verändert

Im Jahr 2022 wurden über 90 % der Bankgeschäfte in Frankreich online abgewickelt, während die Anzahl der physischen Filialen im gleichen Zeitraum um 8 % zurückging. Einige Marken haben sich entschieden, die Kassenverwaltung in ihren Verkaufsstellen vollständig abzuschaffen und diese Funktion an Geldautomaten zu delegieren. Die traditionellen Banken beschleunigen ihre technologischen Investitionen, während die Neobanken an Boden gewinnen, was den Sektor zwingt, seine historischen Praktiken zu überdenken.

Die Erwartungen der Kunden verschieben sich hin zu personalisierten, sofortigen und jederzeit zugänglichen Dienstleistungen. Die Automatisierung von Prozessen und die massive Einführung von künstlicher Intelligenz verändern die seit Jahrzehnten etablierten Austauschmodelle.

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Die Digitalisierung der französischen Banken: Herausforderungen, Veränderungen und neue Herausforderungen

Die Digitalisierung hat den französischen Bankensektor nicht nur aufpoliert: Sie hat seine Regeln grundlegend neu geschrieben. Unter dem Druck von Vorschriften, dem Aufstieg der Fintech und der Verbreitung des Open Banking haben die französischen Banken keine Wahl mehr. Sie müssen sich anpassen oder riskieren, zurückzufallen. Diese Transformation beschränkt sich nicht darauf, einige Anwendungen oder vernetzte Gadgets hinzuzufügen: Sie verändert tiefgreifend die Arbeitsmethoden, mischt die Karten der Berufe neu und verändert die Gewohnheiten der Kunden.

Die Digitalisierung der Banken geht Hand in Hand mit dem Willen, die Kundendaten immer mehr zu sichern. Heute ist es unmöglich, die Cyber-Risiken zu ignorieren: Die Zunahme von Betrügereien und Angriffen zwingt die Bankennetze, ihre Abwehrkräfte zu stärken und gleichzeitig reibungslose Kundenerlebnisse zu bieten. Automatisierung und künstliche Intelligenz durchdringen mittlerweile den Alltag: Das KYC, zum Beispiel, stützt sich auf automatisierte Kontrollen, die die Fristen erheblich verkürzen. Doch hinter dieser Effizienz bleibt Wachsamkeit geboten. Die Risiken von Phishing oder Identitätsdiebstahl waren noch nie so präsent.

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Ein konkretes Beispiel für diese neuen Routinen: Das Portal CDC Net verkörpert den Kompromiss zwischen einfachem Zugang und Sicherheitsanforderungen. Im Falle eines Vorfalls bietet die Seite „Verbindung zum CDC-Netz-Konto: Was tun im Falle eines Problems? – Financement Vôtre“ sofortige Hilfe an. Diese Art der Unterstützung, die früher dem Schalter vorbehalten war, erfolgt nun digital, was beweist, dass sich die Kundenbeziehung auch in ihrer beruhigenden Dimension weiterentwickelt.

Die digitale Transformation beschränkt sich nicht auf technische Modernisierung. Sie beruht auf der Fähigkeit der Banken, neue Beziehungen zu Insurtech aufzubauen, Hand in Hand mit Giganten der Bigtech zu arbeiten und gleichzeitig die neuen Anforderungen der CSR zu integrieren. Der Schock der Gesundheitskrise diente als Auslöser: Er beschleunigte die Annahme eines hybriden Modells, in dem digitale Nähe die persönliche Beratung und die menschliche Beziehung ergänzt.

Bankberater in Videokonferenz mit einem Kunden in einer hellen Filiale

Welche konkreten Auswirkungen hat dies auf die Kundenbeziehung und das Bankenerlebnis im Alltag?

Die Digitalisierung der Kundenbeziehung erneuert die Gewohnheiten und verteilt die Rollen neu. Heute verlangen die Kunden schnelle Antworten und vereinfachte Abläufe. Sie fordern echte Autonomie, um ihre laufenden Geschäfte selbst zu steuern, ohne einen Berater zu konsultieren oder in eine Filiale zu gehen. Die digitalen Dienstleistungen sind überall: Sofortige Abfrage des Kontostands, sofortige Überweisungen, Verwaltung von Benachrichtigungen oder Abschluss von Bankprodukten – alles geschieht jetzt mit wenigen Klicks. Dieses neue Umfeld zwingt die Banken, den Kundenweg neu zu überdenken, der reibungslos und anpassungsfähig bleiben muss, ohne Brüche zwischen den Kanälen.

In diesem Kontext entwickelt sich der Beruf des Bankberaters radikal weiter. Befreit von repetitiven Aufgaben konzentrieren sich die Berater auf die wichtigen Lebensphasen ihrer Kunden: Immobilienkauf, Nachlass, Altersvorsorge. Dank der Analyse von Kundendaten können sie ihre Unterstützung anpassen und maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Dieser Ansatz fördert eine neue Loyalität, vorausgesetzt, der menschliche Anteil in der Beziehung bleibt erhalten.

Hier sind einige wesentliche Entwicklungen, die mit der Digitalisierung einhergehen:

  • Self-Care: Digitale Werkzeuge bieten den Kunden die Möglichkeit, die meisten ihrer Bedürfnisse selbst zu verwalten, ohne die Filiale aufsuchen zu müssen.
  • Digitale Inklusion: Angesichts der Entmaterialisierung müssen sich die Banken auch dafür einsetzen, dass niemand zurückgelassen wird, insbesondere die weniger versierten Nutzer digitaler Werkzeuge.
  • Kundenzufriedenheit: Die Schnelligkeit, Transparenz und Einfachheit der Online-Dienste werden zu entscheidenden Kriterien in der Wahrnehmung der Banken.

Die Verwaltung der Kundenbeziehung beschränkt sich nicht mehr auf die Verfügbarkeit. Die gesamte Herausforderung verlagert sich nun auf die Qualität der Benutzererfahrung. Die Erwartungen ändern sich, was die Bankennetze zwingt, ihr Angebot, ihre Kommunikationsweise und den Mehrwert einer wirklich personalisierten Beratung neu zu erfinden.

Die Digitalisierung wird die französische Bank weiterhin prägen. Morgen wird das Kundenerlebnis sowohl von der Schnelligkeit eines Klicks als auch von der Relevanz eines Ratschlags abhängen, in einer Beziehung, in der Mensch und Technologie endlich lernen müssen, Hand in Hand zu arbeiten.

Französische Banken: Wie Digitales die Kundenbeziehung verändert